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CAHABÓN - EIN DORF IN ALTAVERAPAZ

Santa Maria Cahabón – eine Gemeinde mit Hauptort und 160 Aldeas / Comunidades (Weiler)
CahabónDorf, Haupteinkaufsstrasse
Cahabon Dorf Die Gemeinde Santa María Cahabón liegt 310 km von der Hauptstadt Guatemala Ciudad entfernt und 98 km von der Departements-Hauptstadt Cobán. Sie hat eine Ausdehnung von 950 km2, liegt zwischen 110 und 1200 Meter über Meer und hat ein heiss-feuchtes Klima. Cahabón hat etwa 50.000 Einwohner, 95% gehören der Sprachgruppe Maya-Q'eqchi' an. Zur Gemeinde gehören 160 Aldeas / Comunidades (=Weiler). Im Hauptort (240 Meter über Meer) leben etwa 5.000 Einwohner, 45'000 Menschen leben in den 160 Aldeas. Die meisten Aldeas sind Streusiedlungen und die Bauern leben gewöhnlich in der Nähe ihrer Landes. In den 80-ziger Jahren hat das Militär in den Aldeas Konzentrationen vorgenommen, um die Siedlungen besser Haus in Aldea kontrollieren zu können.
8 - 500 Familien bilden eine Aldea. Die Grösse der Aldeas ist abhängig von der geographischen Lage und dem Zugang. Die kleineren Aldeas sind meist in den Bergen und nur zu Fuss oder mit Maultieren erreichbar. Die Häuser sind einfach gebaut, die Wände aus Bambus oder Ästen, die Dächer aus Palmenblättern oder Wellblech. Nur etwa 40 Aldeas sind mit dem Auto direkt erreichbar.
Die demographische Explosion wird Cahabón in Zukunft vor grosse Herausforderungen stellen. Das Gesundheitszentrum verzeichnet zur Zeit jährlich durchschnittlich 2,400 Geburten und 700 Todesfälle.

Cahabón ist das ganze Jahr über von Cobán aus über eine 50 km lange neu geteerte und 48 km lange Schotterstrasse in etwa 2,5 Stunden Fahrzeit erreichbar. 1997 begann die damalige Gemeindeverwaltung mit der Elektrifizierung des Hauptortes. In der Zwischenzeit ist die Installation der Elektrizität fast abgeschlossen. In den wenigsten Aldeas gibt es Strom.

Im Innern eines Hauses in Chioyal II, mit Küche im Hintergrund
Pinares
Die Bauern produzieren hauptsächlich für den Eigenbedarf: Mais, Bohnen, Chili, Hühner, Schweine, Truthähne, Enten, manchmal Rinder. Andere Produkte wie Kakao, Kaffee, Kardamom, Zimt aber auch Chili werden verauft. Zahlreiche Q'eqchi'-Bauern arbeiten als Arbeiter oder Tagelöhner in den Fincas. Die Besitzer der grossen Plantagen sind Mestizen und wohnen in Cobán oder Guatemala.


Aldea Pinares, die neue Kirche wird eingeweiht

Spendenkonten – Obersimment. Volksbank,CH- 3770 Zweisimmen Kto: 16 2.010.739.00 6327 /mein PC-Konto: 49-8882-5

Helen Hagemann
info@guatesol.ch

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