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Nociones del derecho maya


(Direkte Übersetzung)
DAS MAYARECHT GRUNDKENTNISSE

Kapitel 7: FUNDAMENT DER MAYA-RECHTSPRECHUNG

Die Praxis der Maya-Rechtsprechung ist fest in der eigenen Kultur verankert, die aus dem Leben, der Erfahrung und dem Wissen, das durch die Grosseltern, die Ältesten und die Maya-Priester im weitesten Sinn weitergegeben wurde, besteht.

Die kulturellen Grundsätze zielen auf den kollektiven Nutzen, die Einheit der Gemeinschaft, die Einwilligung aller Beteiligten als Ausdruck der Rechtmässigkeit, die Harmonie, das Einhaltens eines gegebenen Versprechens, die Verantwortung und den Respekt ab. Der Prozess der Rechtsprechung ist gekennzeichnet durch Toleranz, Dialog und Zuhören, die Zustimmung beider Seiten, das Gleichgewicht zwischen den neuen Beziehungen, die Ruhe, den Dialog und die Scham als Mittel zur Reue.

Im Bezug auf vorspanische Zivilisationen schreibt Jorge E. Guier folgendes:

"[...] Alle diese Zivilisationen besassen einen gemeinsamen Nenner: die uralte Denkweise des Kollektiven. Alle indigenen Gruppen hatten ein tief verwurzeltes Verständnis, dass das Leben und die Kultur nur in Gemeinschaft möglich sind. Dieses Gefühl lebt noch heute im Herzen des indigenen Menschen und blitzt auch ab und zu in uns selbst auf9."

9 Ob. cit. pag. 436.

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Helen Hagemann
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